Schnell, schneller, Twick.it

Nach der Meinung von führenden Sprachexperten ist „Twitter“ englische Wort des Jahres 2009.  Aufgrund des anhaltenden Hypes um den Microblogging-Dienst hat Suchmaschinen-Gigant Google eine eigene Echtzeit-Suche, den Page Speed als neues SEO-Kriterium und Google Buzz eingeführt.

Fakt ist: Weil Aufmerksamkeit ein so kostbares Gut ist, müssen Suchmaschinen die Nutzer immer schneller zu den gewünschten Informationen führen. Dieses Diktat der schnellen Information haben zwei Entwickler mit der Erklärmaschine Twick.it umgesetzt. Dabei handelt es sich um eine Art Mini-Wikipedia, bei der jeder Eintrag nicht länger als ein Tweet sein darf. Nutzer können beliebige Themen erklären, verlinken und vorhandene Erklärungen bewerten. Die so ermittelten Kurzdefinitionen können nicht nur von Suchmaschinen verwertet, sondern auch von Webmastern als universeller Tool-Tip genutzt werden.

Twick.it ist ein Kunstwort aus Twitter und Wikipedia. Tatsächlich hat sich die Erklärmaschine auf die Fahnen geschrieben, das Beste von den beiden grundverschiedenen Informationsplattformen zu vereinen; die Schnelligkeit und Einfachheit von Twitter mit dem enzyklopädischen Anspruch des kriselnden Web 2.0-Mutterschiffs Wikipedia. Aber es gibt auch ein paar wichtige Unterschiede zum Mitmach-Lexikon, wie Markus Möller und Sean Kollak, die Macher der Erklärmaschine, betonen: „Bei Twick.it entscheiden allein die Nutzer über Relevanz und Qualität. Jeder kann zu jedem Thema seine eigenen Erklärungen formulieren und sie dürfen von keinem anderen Nutzer bearbeitet werden.“ Zu jedem Thema gibt es also mehrere individuelle Erklärungen, bei denen der Autor genannt und sein Gravatar abgebildet wird. Darüber hinaus erkennt die Erklärmaschine durch eine semantische Analyse die wichtigsten Schlagworte sowie verwandte Themen.

Gut für die Online-Reputation
Die spannende Frage ist: Wer kann ein bestimmtes Thema am besten erklären?“ Dazu dient die Bewertungsfunktion: Je besser eine Erklärung von anderen Nutzern bewertet wird, desto höher wird sie bei folgenden Suchanfragen gelistet. Darüber hinaus kann jeder Twick mit einem Follow-Link zu einer beliebigen Internetadresse, die weiterführende Informationen enthält, ergänzt werden. Zur Verbreitung der Erklärung, die auch Twick genannt wird, dienen diverse RSS-Feeds, Bookmarks und Twitter-Accounts wie http://twitter.com/twickit_de. Darüber hinaus können die Twicks dank API-Schnittstelle http://twick.it/blog/api/ und Plug-Ins auch von externen Websites genutzt werden.

Universeller Tool-Tip für Blogger
Für die beliebte Blogger-Software Wordpress steht bereits ein Tool-Tip Plug-in zur Verfügung. Damit können Webmaster und Redakteure erklärungsbedürftige Begriffe kennzeichnen. Sobald einer der Begriffe auf Twick.it erklärt wurde, erscheint automatisch ein Tool-Tipp an der entsprechenden Stelle. Die zweite Funktion ist noch interessanter: Der Nutzer kann die Alt-Taste drücken und ein beliebiges Wort mit der Maus oder Doppelklick markieren. Wenn die Website das Plug-in nutzt, erscheint automatisch die zurzeit beste Erklärung als Tool-Tip. Der Leser bekommt genau die Information nach der er sucht – und zwar ohne das gerade geöffnete Browser-Fenster zu verlassen!

Der Erfolg von Twitter und die schnelle Reaktion von Google zeigen eindeutig: Wer etwas zu sagen hat, muss heutzutage schnell auf den Punkt kommen. Genau das ist die Philosophie von Twick.it.

So erklären Nutzer die Erklärmaschine…

Twick.it-Twick


Automatische Verknüpfung verwandter Themen

Twitter-Themenseite


Geniales Glossar für externe Websites: Der Twick.it Tool-Tip

Twick.it Tool-Tip

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Zum Thema Hashtags auf Twitter

hashtagHashtags sind ein sehr effektives Tool um auf Twitter zu kommunizieren. Ich habe bereits in meinem Buch “Der Twitter Faktor” ein Kapitel dazu geschrieben und bin nach wie vor fasziniert.

Kürzlich bin ich auf einen Artikel im 10e20 Blog gestoßen, welcher sich kurz, aber schön anschaulich mit den #Hashtags beschäftigt, und illustriert, wann man diese benutzen oder es lieber lassen sollte.

Vor allem bei Veranstaltungen bin ich von den Möglichkeiten der Kommunikation unter den Teilnehmern über Hashtags immer wieder positiv überrascht. Networking pur!

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Heute bin ich auf dem sehr interessanten Blog “The Next Web” auf ein spannendes neues Twitter Tool mit dem Namen Twendly aufmerksam geworden, welches ich im Folgenden kurz vorstellen möchte.

Sucht man im Internet nach einem bestimmten Thema, im Beispiel von TheNextWeb ist es SQL, so wird man bei einer Googlesuche auf relevante Ergebnisse stoßen, die einen tieferen Einblick in das Thema gewähren.

Eine Twitter-Suche liefert Echtzeit-Ergebnisse, wer gerade in diesem Moment über das gewünschte Thema schreibt.

Die neue Suche auf Twendy soll nun die Twitter-Suche über die Zeit addieren und so darstellen, welcher Twitter User besonders häufig über ein bestimmtes Thema schreibt.

Der Sinn einer solchen Suche ist herauszufinden, welche Nutzer sich intensiv mit einem Thema beschäftigen und potentiell über einen hohen Wissenstand darüber verfügt.

Hier ein Überblick der Startseite:

Twendly 1

Zur Zeit ist die Suchen noch nicht verlässlich, da erst etwas mehr als 150000 User in der Liste aufgenommen sind. Wenn man sich selbst nicht in der Liste wiederfindet, kann man sich mit seinem Twitter Profil einloggen und wird automatisch aufgenommen.

Ein Beispiel soll das Prinzip verdeutlichen. Gibt man “Twitter Marketing” ein so erhält man, wer in den letzten 12 Monaten am meisten darüber getwittert hat:

Twitter Marketing

Für das Beispiel SQL und weitere Informationen kann ich den oben erwähnten Artikel empfehlen.

Finding Experts on Twitter Just Got Easy with Twendly

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Dass Twitter über verschiedenste Applikationen auch mobil erreichbar ist, macht die Verbreitung und den Einfluss der Microblogging Plattform noch größer. Auf dem Twitter Blog bin ich vor einigen Tagen auf eine interessante Entwicklung gestoßen.

Neben den mobilen Web Anwendungen wird Twitter auch immer mehr in das Mobilnetz eingebunden. Ein Fall aus Australien kann hier Schule machen.

Am 22.Dezember hat Twitter mit ihrem australischen Partner Telstra einen Follower Service aufgebaut. Funktionieren wird es nach folgendem Prinzip:

Man schickt eine Nachricht an die Nummer 0198089488 mit dem Inhalt ‘Start’. Man assoziiert den Twitter Account mit der Telefonnummer und man kann nun zum Beispiel mit dem Inhalt „FOLLOW KevinRuddPM“ die Tweets des australischen Premier Ministers auf sein Handy abonnieren.

Twitter verspricht in einem abschließenden Statement die Erweiterung auf weitere Länder und Anbieter.

Weitere Informationen gibt es hier auf dem Twitter Blog. So auch diese Liste von analogen assoziierten Dienstleistern.

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Gedanken zum FollowFriday

Jeder Neuling bei Twitter wird schnell merken, dass es neben den herkömmlichen Tweets auch spezielle Tage gibt, bei denen die Twitter-Welt ein wenig anders funktioniert als sonst.

Da wäre zum Beispiel der MusicMonday zu nennen, der sich seit einiger Zeit etabliert hat und von vielen Usern genutzt wird um neue Musiktitel oder Interpreten zu entdecken. Ein typischer Ablauf ist einfach den eingestellten Links von anderen zu folgen und zu sehen wer einen ähnlichen Geschmack hat und dort dann in den Archiven zu stöbern. Meist wird auf Blip.fm oder Youtube verlinkt. Auch ich habe am #MusicMonday schon einige Zuckerstücke finden können.

Ein weiterer sehr spezieller Tag auf Twitter ist der Freitag. Wie von Zauberhand bekommt man auf einmal deutlich mehr Follower als an anderen Tagen – und das scheinbar, ohne etwas dafür tun zu müssen. Denn Freitags hat sich seit einiger Zeit der #FollowFriday etabliert, auf Deutsch könnte man Empfehlungs-Freitag sagen.

Was ist das Besondere am FollowFriday? Meist bedeutet dies zahlreiche Tweets, die als Inhalt einen oder mehrere Verlinkungen zu anderen Twitter-Profilen haben.

Meistens werden die Profile von Freunden oder Bekannten verlinkt, die man damit bei seinen anderen Followern empfiehlt. Dies kann aufgrund interessanter Inhalte oder auch bei Twitter-Neulingen passieren, oder einfach aus Sympathie. Wie man die Auswahl trifft liegt bei einem selbst.

Wer bereits sehr viele Follower hat, kann schon mal den Überblick verlieren oder befürchtet vielleicht, jemanden zu vernachlässigen. Wir empfehlen in diesem Fall, jede Woche einen thematischen FollowFriday durchzuführen. So kann man in einer Woche nur private Twitter-User empfehlen, in der nächsten die besten Blogs, dann vielleicht die besten CEOs oder eben ein anderes Thema, das einem am Herzen liegt.

Warum das Ganze ist eine berechtigte Frage an dieser Stelle. Nun, so leicht lässt sich dies nicht beantworten. Ein Blick auf die Anfänge dieser, ich möchte es mal Tradition nennen, soll Klarheit verschaffen.

Ausgedacht sich das Ganze am 16.01.2009 Micah Baldwin (@micah). Er wollte ursprünglich einfach nur User weiterempfehlen, denen er gerne folgt. Zunächst hatte sein erster Tweet dazu noch gar keinen Hashtag enthalten. Dieser wurde erst durch Mykl Roventine hinzugefügt, der sofort einen neuen Tweet an Micah verfasste. So nahm alles seinen Lauf, und bereits bei der Premiere wurden pro Sekunde bis zu zwei #followfriday-Tweets verschickt. Sieben Tage später tauchten die ersten fremdsprachigen FF-Tweets auf.

Eine genaue Chronologie der Ereignisse samt einer Statistik finden Sie auf dem Blog von Micah Baldwin

Ein paar Tools zum Umgang mit dem FollowFriday möchten wir Ihnen nachfolgend an die Hand geben.

Eine stets aktuelle FollowFriday-Hitparade finden Sie auf Tweehits. Dort können Sie sehen, wie oft jemand beim FollowFriday empfohlen wurde. Ihren eigenen Platz können Sie hier auch überprüfen.

Eine weitere ganz neu gestartete Seite nennt sich Topfollowfriday. Hier sehen Sie ebenfalls, wer wen wie oft empfohlen hat. Sie erkennen also auch, wer Ihre eigenen Lieblinge auf Twitter sind, die Sie selbst gerne empfehlen, oder wer eventuell auch für Sie interessant sein könnte, wenn er von bekannten Personen oft empfohlen wurde.

Viel Spaß beim nächsten FollowFriday und viele neue Follower wünschen

Ihre

@TwittCoaches

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Besonders zu Begin unserer Twitter-Aktivitäten taucht die elementare Frage auf: ” Wie finde ich die Followers die meiner Zielgruppe entsprechen? ”

Also genau die Twitter-User, die das was ich schreibe, gerne lesen wollen und denen ich mit meinen Tippe und Empfehlungen Hilfe anbieten kann und Ihnen somit auch das Online-Leben leichter machen kann.
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