Gestern hat Twitter eine tiefgreifende Änderung in seinen Terms of Service bekannt gegeben. In einem langen Post im Twitter-Blog heisst es:

For this reason, aside from Promoted Tweets, we will not allow any third party to inject paid tweets into a timeline on any service that leverages the Twitter API. We are updating our Terms of Service to articulate clearly what we mean by this statement, and we encourage you to read the updated API Terms of Service to be released shortly.

Mit diesem Schritt nimmt Twitter Applikationen und Werbeunternehmen die Möglichkeit, gesponserte Tweets im Namen der User zu posten. Unternehmen wie bsp. der deutsche Twitter-Advertiser Magpie dürften somit ihre Existenz-Grundlagen verlieren.

Twitter begründet die neue Regelung damit, dass einerseits Werbenetzwerke nicht “notwendigerweise” darauf bedacht sind, die einmalige User Experience zu erhalten, die Twitter erzeugt und dass andererseits erfolgreiche Werbelösungen auf Innovationen basieren sollen, nicht auf zeitnaher Monetarisierung.

Mit diesem Schritt reisst Twitter zum zweiten Mal in kurzer Zeit eine durch seine API bis dahin “frei” verfügbare Anwendungsmöglichkeit Twitters an sich und schlägt damit Entwicklern solcher Anwendungen vor den Kopf.

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Gestern habe ich in den Links zum Tag auf Twitter bereits auf das neue im Beta-Test befindliche Twitter Business Center hingewiesen.

Mit diesem Tool kann man einen normalen Twitter-Account in einen Business-Account umwandeln und damit verschiedene User unter diesem Account tweeten lassen. Die zusätzlichen Funktionen sind im Einzelnen:

  • Die Profilseite des Business-Accounts wird als Business-Profil gekennzeichnet.
  • Der Account ist einfach zu verifizieren und der blaue Button des “verifizierten Accounts” wird angezeigt.
  • Andere Twitter-User können als Contributors (Mitwirkende) eingerichtet werden und dann einfach unter diesem Account mittweeten.

Die wohl wichtigste neue Funktion ist, dass Sie mit diesem Business-Account Direktnachrichten von Usern empfangen können, denen Sie selbst nicht folgen, was Ihnen die Möglichkeit gibt, ohne überlaufene Timelines direkt mit Ihren Kunden zu kommunizieren.

Das neue Business Center ist derzeit nur in einem Beta-Test verfügbar und wird wie alle neuen Funktionen bei Twitter nur nach und nach weiteren Usern freigegeben. Ob Ihr eigener Twitter-Account bereits für das neue Feature freigeschaltet ist, sehen Sie, wenn Sie die Einstellungen Ihres Twitter-Accounts aufrufen – es wird dann ein zusätzlicher Tab “Business” angezeigt.

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Twitter und ein eigenes Firmenblog steigern den Traffic auf Websites erheblich. Zu diesen Ergebnissen kommt der Report “The State of Inbound Lead Generation”, welcher von Hubspot.com unlängst durchgeführt wurde.

Was man auf Twitter eigentlich schon länger weiß ist in der Studie durch Zahlen ausgedrückt worden. Einige interessante Ergebnisse aus der wurden am Freitag auf dem Blog eMarketer vorgestellt.

Da ich die Studie von Hubspot leider nicht selber vorliegen habe, kann ich an dieser Stelle nur die Ergebnisse vom eMarketer vorstellen.

Bei der oberen Tabelle ist anzumerken, dass die Reichweite auf Twitter zentralen Einfluss auf die Generierung von Leads hatte.

In Zahlen: Firmen mit einer Followerzahl von 100 bis 500 konnten im Monatsmittel 146% mehr Leads generieren als Firmen mit einer Followerzahl im Bereich von 21 und 100 Followern!!

Weitere Informationen finden Sie auf in dem Artikel von emarketer, durch einen Klick auf die Graphiken.

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Es war DIE Nachricht des Tages.

Dick Costolo, der COO (Chief Operating Officer) von Twitter hat eine neue Werbemöglichkeit auf Twitter angekündigt, Promoted Tweets.

Werbung war für die Microblogging Plattform essentiell um künftig die Unternehmensziele weiter verfolgen zu können. Denn, so erfolgreich Twitter auch in 2009 wurde, das natürliche Ziel eines jeden Unternehmens, die große Popularität in ebenso großes Geld umzuwandeln, war und ist eines der Unternehmensprobleme in San Francisco

Das System der Promoted Tweets, welches zur Zeit die Unternehmen Best Buy, BravoTV, Red Bull, Sony Pictures, Starbucks und Virgin America testen, ist folgendermaßen aufgebaut. Unternehmen können einen Tweet promoten indem sie bei Twitter eine Suchanfrage buchen und so in der Keywordsuche erscheinen. Noch wird diese Funktion getestet, ist daher nicht allen Firmen offen, dies wird sich sicherlich bald ändern.

Ein Beispiel: Starbucks “kauft” einen Promoted Tweet für das Suchwort “Kaffee”. Suche ich nun in der Twitter Suche nach dem Wort Kaffee, so wird der Tweet von Starbucks als erstes in den Suchergebnissen angezeigt. Dies ist auch der Fall, wenn normale Tweets zeitlich nach dem Werbetweet eingegeben wurden.

Hier ein Screenshot eines Promoted Tweets von BravoTV:

Promoted Tweets BravoTV

Interessant ist die Evaluation dieser Keywords, die Anhand von 9 verschiedenen Parametern erfolgt, unter anderem ReTweets und Views. Bringt ein Keyword nicht den gewünschten Erfolg, dann wird es herausgenommen.

Weitere Infos zu dieser neuen, für das Twitter Marketing sehr spannenden Funktion finden Sie auf dem Twitter Blog und dem gestrigen Artikel in der New York Times, “Twitter Unveils Plans to Draw Money From Ads“.

Bereits im November hatte ich berichtetcinemaxx tweet and win, dass die bekannten Kinohäuser Cinemaxx bei Twitter als ein Best-Practice Modell gesehen werden können.

Heute, 4 Monate später hat Cinemaxx die zum Ende des Jahre 2009 endende Kampagne wieder ins Leben gerufen. Sie heißt “Tweet and Win”, ist schnell erklärt und besteht aus folgenden 3 Schritten.

1 – Folgen Sie Cinemaxx auf Twitter

2- Beantworten Sie die jeden Montag um 12 Uhr mittags gestellten Fragen zur Filmwelt.

3 – Sammeln Sie Punkte. Für besonders schnelle und dabei richtige Antworten vergibt Cinemaxx mehr Punkte als für richtige Lösungen, die erst später eingereicht werden.

Es warten attraktive Wochen- und Monatspreise auf die Gewinner. Dabei ist es bei den Wochenpreisen egal, wann die Lösung abgegeben wird. Bei den Monatsverlosungen fallen die erspielten Punkte jedoch ins Gewicht.
cinemaxx twitter

Auf der Twitter Seite wird mit Preisen wie “Freikarten, Geschenkboxen, Kino-Flatrates und mehr” geworben. Weitere Informationen finden Sie auf der Website zur Aktion. Klicken Sie dazu einfach auf eines der beiden Fotos.

Anscheinend war die Aktion letztes Jahr so erfolgreich für Cinemaxx, dass man sich entschlossen hat weiter auf Twitter aktiv zu bleiben. Meiner Einschätzung nach ist dies ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man als Firma mit einem bekannten Markennamen Twitter optimal nutzen kann.

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