In der letzten Woche hatten wir bereits einen Gastartikel auf diesem Blog und da ich sehr positive Reaktionen darauf erhalten habe, werden wir künftig mehr Gastartikel an dieser Stelle veröffentlichen.
Gerne bieten wir Ihnen eine Plattform an selbst einen Artikel zum Thema Twitter und Social Media zu schrieben.
Der heutige Artikel kommt von Ulrike Gerloff.
Aktionen wie “Bitte raub mich aus” oder die verfrühte Bekanntgabe des Ergebnisses bei der Wahl des Bundespräsidenten 2009 haben gezeigt: Unüberlegtes Twittern kann richtig Ärger machen. Was, wenn erst bewusst falsche Meldungen oder Firmeninterna fröhlich gezwitschert werden?
Auch Büros werden gern übers Wochenende ausgeraubt. Nicht nur wegen der verkaufbaren Technik. Vor allem Daten sind heute eine beliebte Ware, wie die Steuersünder-CD offenbarte.
In den USA regen sich erste Bedenken, ob das Twittern von Unternehmen (Corporate Tweets) nicht gegen die Regeln des SEC (der U.S. Börsenaufsicht) verstößt. Wie leicht ist es, verbotene Insiderinformationen über Unternehmen und Börsendeals durch soziale Netzwerke zu lancieren! Durch Aktienempfehlungen Kurse zu manipulieren. Oder noch schlimmer: Falschmeldungen und Gerüchte in die Welt zu setzen, die direkt Aktienkurse, Kreditentscheidungen und Kunden-Lieferanten-Beziehungen tangieren?
Simple Tweets wie: “wir haben einen neuen Papierlieferanten. Jetzt muss ich nicht alles doppelt machen, weil nichts mehr verschmiert.” bei einer weltbekannte Druckerei kann für den bisherigen Lieferanten böse Folgen hinsichtlich des Börsenkurses, aber auch bei aktuellen Krediten haben. Denn die Botschaft lautet: XY hat seinen größten Kunden verloren.
Soziale Netzwerke haben schon bewiesen, dass Bewertungen durch Verbraucher auch große Unternehmen in die Knie zwingen. Über Fake-Accounts bei Twitter und Co kann, wer die kriminelle Energie dazu oder persönliche Vorteile davon hat, Existenzen zerstören. Jede Medaille hat zwei Seiten. Seien Sie wachsam, wer was in Ihrem Unternehmen twittert und briefen Sie Angestellte und externe Dienstleister genauestens, was getwittert werden darf. Die Auswirkungen sind sicher je nach Unternehmensgröße und Marktbedeutung unterschiedlich. In jedem Fall ist es ein Fehler, die Macht dieser Werkzeuge zu unterschätzen.
Den vollständigen Artikel mit einigen Fotos und weiterführenden Informationen finden Sie hier.






Danke für den sehr interessanten Artikel!!!