In der letzten Zeit wurden einige  neue Features von Twitter diskutiert. So ist neben der geplanten und zur Zeit getesteten Listenfunktion auch eine neue RT-Funktion geplant. Diese wird im Gegensatz zur Listenfunktion jedoch intern getestet. Dies berichtet heute die NYTimes in “Twitter Serves Up Ideas From Its Followers“.

In dem Bericht wird ein wenig auf die Historie der Features auf Twitter eingegangen. So war weder das Anworten auf Tweets mit @Username noch die Themenvereinheitlichung mit dem #-Tag geplant. Trotzdem haben die User diese “Sonderzeichen” selbst mit eingebracht und auf der Plattform in ihre Kommunikation eingebunden.

Von Twitters Seite gehe man positiv mit der Sache um. Warum sollte man sich auch gegen die Trends der Masse wehren und diese nicht in den Dienst einbinden?

In dem Artikel der NYTimes wird Flickr als Beispiel genannt. Anfangs war die Online Foto-Sharing Plattform Teil eines Online-Games. Die Macher haben aber beobachtet, dass das Foto-Hochladen schon bald das eigentliche Spiel überflügelte und so entstand die heute weltweit größte Plattform für Foto-Sharing.

Bei Twitter geht man zwar nicht ganz so drastische Wege, aber die  @Replies und der #-Tag sind mittlerweile feste Groessen in der Nutzung der Plattform geworden.

 

Das Feature “Suggested Users“ bei Twitter wurde Anfang des Jahres ins Leben gerufen. Viele User, die sich seither auf der Liste der Empfohlenen Benutzer befanden haben einen immensen Schub an neunen Followern verzeichnen können. Wonach die Nutzer ausgewählt werden ist nach wie vor nicht bekannt, soll aber von einigen Faktoren wie Aktivität abhängig sein und von einem Programm automatisch generiert werden.

Auf dem offiziellen Twitter Blog ist eine ausführliche Beschreibung des Features zu finden.

Auch für das Unternehmens-Marketing kann eine Liste durchaus relevant sein. So habe man Twitter bis zu 250.000 US$ geboten um von Twitter in diese aufgenommen zu werden, was den Wert der verdeutlichen soll.

Heute nun konnte man jedoch im Miami Herald lesen, dass Twitter darüber nachdenkt dieses Feature wieder abzuschaffen. Dies könne im Einklang mit der neuen Listenfunktion stehen, welche auch eine Funktion enthalten soll, mit der jeder User selber eine Liste mit anderen Usern, denen man folgen sollte, generieren kann.

Die Listenfunktion befindet sich zur Zeit in der Testphase und soll an einem noch nicht definierten Zeitpunkt in die Microblogging Plattform eingebunden werden. Die Wahl zwischen privaten und öffentlichen Listen liege beim User selbst.

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Zugegeben, die Features, welche Twitter bietet sind nicht besonders zahlreich. Müssen sie auch nicht, denn gerade dadurch besticht der Mircoblogging Dienst schliesslich. Mehr als Favoriten (und diese noch nicht einmal zwingend), @Replies, und direkte Nachrichten braucht man nicht, um erfolgreich zwitschern zu können.

Gestern hat Twitter eine kleine, aber wie wir finden sehr wichtige Neuerung vorgenommen. Unser letzter Blogartikel beschäftigte sich eben mit diesem Thema, dem zunehmenden Spam auf Twitter.

Jeder, der häufig Updates schreibt bekommt eine ganze Reihe an Followern, die einen zuspammen oder sogar mit pornographischen Inhalten belästigen. Da dies zunehmend die Nutzung des Dienstes beeinträchtigt hat und sich zahlreiche Nutzer beschwert haben, wurde die gestrige Änderung mehr als positiv aufgenommen.

Folgt man nun einem Profil, von welchem man sich belästigt fühlt, kann nun die Aktion “report … for spam”. Auch beim Betrachten der eigenen Follower Liste kann man nun direkt eben diese Aktion durchführen und muss nicht extra auf eine dieser – Britney macht dies oder jenes – Seiten.

Wir glauben Twitter hat mit dieser neuen Option einen weiteren Schritt gemacht um die Qualität dieses wunderbaren Dienstes weiter zu erhalten.

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